Podiumsdiskussion S.O.S Jugendbuch

Online-Talk: S.O.S Jugendbuch? Erreichen Jugendbücher noch ihre Leser*innen?

Mit Labels wie "Young Adult" oder "Crossover" versuchen Verlage, eine breite All-Age-Leserschaft anzusprechen, doch wie die JIM-Studie 2020 zeigt, bleibt die Gruppe der jugendlichen Vielleser*innen überschaubar.

Nur circa 35 Prozent greifen regelmäßig zum gedruckten Buch. YouTube, Netflix, Whatsapp und Instagram hingegen sind unter Jugendlichen beliebt. Wie aber steht es um das Jugendbuch und die Leselust der jungen Zielgruppe? Findet das gedruckte Buch noch zu seinen Leserinnen und Lesern?
Gibt es andere Lesemedien, die dem gedruckten Buch womöglich den Rang ablaufen? Und: Wie reagieren Verlage auf die veränderten Lesegewohnheiten? Welche Konzepte und Labels funktionieren?
Die Leseforscherin Prof. Dr. Andrea Bertschi-Kaufmann, Nikoletta Enzmann, Programmleiterin beim Arena Verlag, sowie der 15-jährige Blogger Johann diskutieren über die Potenziale des Jugendbuchs und Fragen seiner Produktion, Rezeption und Vermittlung. Hörfunkjournalistin Britta Selle (MDR Kultur) moderiert die Runde.

Der Talk fand am 27. Mai statt. Sie können das Video auf dem YouTube-Kanal der Stiftung Lesen nachschauen.


Teilnehmer*innen:

Prof. Dr. Andrea Bertschi-Kaufmann, emeritierte Professorin für Leseforschung und Literaturdidaktik an der Pädagogischen Hochschule FHNW
Nikoletta Enzmann, Programmleiterin Jugendbuch/Taschenbuch im Arena Verlag
Johann, 15 Jahre, bloggt auf "jungs_lesen_eh_nicht"

Veranstalter des Online-Talks sind die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj), der Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ), der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen.
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