Pressespiegel Januar 2012
Stiftung Lesen hat in Ihrer Schriftenreihe eine neue Studie zum Thema "Außerschulische Leseförderung in Deutschland" herausgegeben. Die Publikation beschreibt Angebote und Rahmenbedingungen in Bibliotheken, Kindertageseinrichtungen und kultureller Jugendarbeit. Nähere Informationen finden Sie
hier.
Über den zweiten Kindermedienkongress schreibt die
Süddeutsche Zeitung am 15.12.11 mit der Überschrift "Die Zukunft des digitalen Kinderbuchs".
Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen vergibt erstmals einen Preis für journalistisches Engagement im Bereich Kinder- und Jugendbuch, den avj? medienpreis. Hierzu berichtet am 02.12.11
buecher.at. Am 13.12.11 schreiben hierzu
boersenblatt.net,
buecherkinder und
buchmarkt.de. Ebenfalls berichten am 14. 12.11 zum avj-medienpreis
buecher.at,
juvenil und
journalistenpreise.de.
Mit dem avj-medienpreis sollen Journalisten oder Medien ausgezeichnet werden, die sich "regelmäßig, kontinuierlich oder in hervorragender Weise" journalistisch im Bereich Kinder- und Jugendbuch/-hörbuch engagieren. Die Preisverleihung findet am 16. März auf der Leipziger Buchmesse statt.
börsenblatt (178. Jahrgang/ 8.12.11) berichtet zum Thema "Leseförderung mal anders": Am 12. Juni 2012 werden sich 10 000 Kinder aus 86 Grundschulen auf der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein gegenseitig vorlesen.
Martin Lindner setzt sich in einem Artikel der
taz am 07.12.11 mit dem Einfluss digitaler Netzmedien in Schulen auseinander.
Am 17. November viel der Startschuss für die Kapagne "Lesestart- Drei Meilensteine für das Lesen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Stiftung Lesen. Hierzu berichtet der
BuchMarkt in der Ausgabe Dezember 2011.
Der Leitantrag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN zur Netzpolitik, auf den der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die avj und weitere Verbände warnend reagierten, ist wie folgt verabschiedet worden. Laut dem Dezember
Newsletter des Verleger- Ausschusses des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist "der Leitantrag der GRÜNEN zur Netzpolitik, in dem zahlreiche Veränderungen des Urheberrechts zu Gunsten der so genannten Nutzer formuliert worden waren, zwar aufgrund der vielen Interventionen bei der Parteispitze noch mal überarbeitet und an einigen wenigen Stellen abgemildert worden, im Ergebnis aber nach wie vor inakzeptabel.
Die Forderung nach einer radikalen Schutzfristverkürzung für urheberrechtlich geschützte Werke von 70 Jahre nach dem Tod auf 5 Jahre nach Erscheinen wurde aus dem Antrag gestrichen und stattdessen ein Arbeitsprozess angekündigt, an dessen Ende eine Verkürzung der Schutzfrist stehen soll. [...] Außerdem wird von einem notwendigen Ausgleich zwischen den Interessen, Ansprüchen, persönlichen Verbindungen und Rechten der SchöpferInnen eines Werkes und den Interessen der kulturellen Teilhabe der Gesellschaft gesprochen, das heißt, wenigstens werden die Rechte der Urheber an ihrem Werk anerkannt.
Dennoch betonen Bündnis 90/DIE GRÜNEN [...], dass ihr Hauptziel bestehen bleibt, nämlich den Paradigmenwechsel im Urheberrecht herbeizuführen, in dessen Zentrum nicht mehr der Urheber, sondern der Nutzer stehen soll. [...] Die GRÜNEN haben angekündigt, ihre Vorstellungen zur Schutzfristverkürzung und zur Pauschalvergütung bis zur Bundestagswahl 2013 vorzulegen und dazu in den Dialog mit Urhebern, Verwertern und Nutzern zu treten."
Der
Newsletter Dezember des Verleger-Ausschusses des Börsenverein des Deutschen Buchhandels gibt bekannt, dass sich Verlage ab sofort zur Teilnahme an
MVB RightsLink anmelden können. Mit diesem kostenlosen Service bietet die MVB allen Verlagen, die ihre Titel im VLB gemeldet haben, einen automatisierten und standardisierten Rechtehandel für Abdruckrechte und andere Kleinlizenzen an.
Lizenzinteressenten können ab Januar 2012 im VLB, über buchhandel.de oder über die Homepage der teilnehmenden Verlage Lizenzen online erwerben oder standardisierte Anfragen mit Angaben zu der von ihnen gewünschten Rechtenutzung an die Verlage richten.
Die Anmeldeunterlagen sowie weitere Informationen finden Sie
hierIm
buchreport express (Ausgabe 43/ 8.12.11) erklärt Thomas Rathgeb im Interview welche Rolle das Buch im Medienmix von Jugendlichen spielt. Rathgeb ist Ko-Autor der jährlich erhobenen JIM-Studie, welche von dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest veröffentlicht wird.
Über die 12. lit.Cologne berichten am 02.12.11
boersenblatt.net und am 06.12.11 die
Aachener Nachrichten. In beiden Artikeln wird auf das stark vertretene Kinder- und Jugendbuchprogramm des Festivals hingewiesen. Es wenden sich 73 Veranstaltungen an Kinder und Jugendliche, davon 43 sogenannte Klasse-Buch-Lesungen, die für Schulklassen diverser Altersgruppen angeboten werden.
Nach Auswertung mehrerer Studien kommt der Rat für deutsche Rechtschreibung zu dem Ergebnis, dass jeder 5. Jugendliche im Alter von 15 Jahren Analphabet ist. Als Grund wird genannt, dass Kinder aus bildungsfernen Schichten oft "ohne Bücher und Vorlesen" aufwachsen und daher grundlegende Regeln der Rechtschreibung nicht beherrschen. Hierzu berichtet
Bild am 30.11.2011.