Das Hamburger Kinderbuchhaus braucht ein Zuhause
Mit Bedauern und Erschrecken haben wir, die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen, davon Kenntnis erhalten, dass das Kinderbuchhaus in Hamburg durch die Schließung des Altonaer Museums - eines der größten Landesmuseen Deutschlands - der räumlichen Grundlage für seine Arbeit beraubt wird.

Innerhalb von fünf Jahren hat sich das Kinderbuchhaus in Hamburg zu einer Institution entwickelt, in der Buchkultur lebendig wird. Hier finden Werkschauen bekannter deutscher Künstler und Illustratoren statt. Hier wird philosophiert, werden Geschichten geschrieben und bühnenreif umgesetzt. Doch vor allem gibt es hier die passenden Räumlichkeiten, in denen bereits über 2000 Kinder jährlich erfahren konnten, wie Bücher entstehen.

Im Kinderbuchhaus werden Kinder wegweisend an die Welt der Bilder und der Bücher herangeführt. Das alles ist einzigartig in Hamburg - und erfüllt zugleich Vorbildfunktion für ganz Deutschland. Viele Freiwillige und die »Stiftung Maritim« haben dafür gesorgt, dass im Kinderbuchhaus lebendig gearbeitet werden konnte. Ohne die Unterstützung der Stadt wird es aber nicht gehen.

Wir, die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen, unterstützen das Kinderbuchhaus in seinem vorbildlichen Einsatz im Rahmen kinderliterarischer Bildung und wünschen uns den Fortbestand dieser wertvollen Institution.


Pressemitteilung vom| 30.09.2010
veröffentlicht unter www.avj-online.de
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